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“Der Herr der Ringe” ist für mich eins der großartigsten Bücher der Weltliteratur. Am Anfang des Buches wird in dem Ringgedicht von den drei, den sieben, den neun Ringen
und dem einen Ring der Macht erzählt. Im Dezember 2001 wachte ich eines nachts auf und hatte die Idee, ein christliches Gedicht über den Glauben im Stil von Tolkiens Ringgedicht zu schreiben. Da ich kurz zuvor
erfahren hatte, dass Tolkien selbst Christ ist, dachte ich, dass dies sogar in seinem Sinne wäre. Zunächst entstand die deutsche Fassung des Gedichts, die von mir auch in der Weihnachtspredigt 2001 verarbeitet
wurde.
Im Dezember 2001 lief der erste Teil des Films in den Kinos. Ich entdeckte, dass es den “Herr der Ringe” - Ring für jederman zu kaufen gab. Fast hätte auch ich mir
einen gekauft. Doch eine Sache störte mich an diesem Ring, so schön er auch war:
Er ist der Ring des dunklen Herrschers Sauron und symbolisiert die Macht des Bösen! Darum kaufte ich ihn nicht.
Dann kam mir die Idee, selbst einen Ring herzustellen, mit der Inschrift aus den entsprechenden Zeilen meines Gedichtes. Ich übersetzte das Gedicht ins Englische und
hielt mich dabei so nah wie möglich an Tolkiens Vorlage. In Englisch, unserer heutigen Weltsprache, sollte die Schrift in den Ring eingraviert werden. Wie die Liebe eine universale Sprache ist, so soll auch die
Sprache des Herrn der Liebe universal verständlich sein.
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